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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Sammy Hagar - Cosmic Universal Fashion |
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Klar, Sammy Hagar ist mehr als Van Halen und "5150" und doch muss sich der Sänger wohl ein Leben lang an diesem Album messen lassen. 22 Jahre später ist Hagar immer noch da und er hat immer noch Bock auf Rock. Gesanglich ist der Mann erstaunlich fit, musikalisch hingegen fällt "Cosmic Universal Fashion" durchwachsen aus.
Die gut 40 Minuten bieten typischen US-Hard-Rock, der zuweilen etwas arg klassisch und mitunter auch bemüht klingt ("Psycho Vertigo", "Peephole"). Die zehn Songs schielen allzu offensichtlich auf das eher konservativ gestricke Ami-Publikum und lassen Überraschungsmomente oder gar Innovationen gänzlich vermissen. Stattdessen gibt es die solide Hard-Rock-Schule mit amtlicher Achtziger-Schlagseite und gelegentlichen Ausflügen in Pop- und Funk-Gefilde.
Deswegen ist "Cosmic Universal Fashion" nicht zwingend eine schlechte Scheibe, aber das Album erreicht, trotz mancher Lichtblicke wie "Loud" oder "I'm On A Roll", auch nicht das Niveau, das man einem Sammy Hagar zutraut. Das gilt übrigens auch für das Cover des Beastie Boys-Krachers "Fight For Yor Right To Party", der in der Hagarschen Version ziemlich eingebremst und zahnlos wirkt. Schade drum. Dass Hagar letzendlich doch untrennbar mit Van Halen verbunden ist, beweist übrigens die knapp neunminütige, umarrangierte Live-Fassung des alten Van Halen-Songs "Dreams".
Fazit: Eine solides Album, mit dem Hagar aber einen Tick zu sehr auf Nummer sicher geht. Ein bisschen mehr "Pfeffer" und Mut zur Lücke hätte "Cosmic Universal Fashion" nicht geschadet.
Joachim Brysch
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