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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Sainkho Namtchylak - Who Stole The Sky? |
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Sie stammt aus einem Goldgräberort in der Grenzregion Russlands zur Mongolei und war Mitglied von "Sayani", des staatlich tuvinischen Folklore-Ensebles, das seit Jahren durch seine erstaunlichen Kehl- und Obertongesangsdarbietungen aufhorchen lässt. Immer mehr überrascht sie mit jazzoider Elektronik, neuerdings sogar mit eindeutigem Pop-Appeal.
Und was für eine vielseitige Stimme sie hat, diese 1957 geborene Sainkho Namtchylak. Traditioneller Kehlengesang der Tuva, das ist ein Volk zwischen Sibirien und der Mongolei, niedliche Volksmelodien, die im Stil von Björk Gudmundsdottir vorgetragen werden, smarte englischsprachige Clubhits – das alles stellt diese studierte und stimmgewaltige Artistin in keinster Weise vor Probleme. Im Gegenteil. Ihre Stimme und die Musik dazu zaubern eine Atmosphäre, die großzügig so ziemlich alles kolportiert, was das Reisen schön macht auf dieser Welt. Da gibt es keltische Dudelsäcke zu elektronischem Samba, Jazzpiano zu Industrialbeats, Drum and Bass zu mystischem Frauengesang. Das afrikanische Saiteninstrument Kora zu japanisch anmutender Pentatonik und Begräbnis-Bläsersätzen. Auf dieser CD wird mit der Welt jongliert, wie das Charlie Chaplin im großen Diktator tut. Unendlich leicht - und auch allwissend, poetisch, kraftvoll.
Ein Ohrenschmaus und ein Meisterwerk!
Peter Backof
> Alle Beiträge von Peter Backof
Weitere CDs von Sainkho Namtchylak:
> Naked Spirit
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