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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  17.2% |
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CD-Review ::: S.P.O.C.K. - 2001: A S.P.O.C.K. Odyssey |
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Nette Platte. Nur: Wer soll sie kaufen? Für den Elektro-Fan ist diese Scheibe absolut zu seicht und poppig, für den Fan guter Popmusik gibt es schon genug anderen mittelmäßigen Output sogenannter Synthie-Popper. Ehrlich, die Männer aus dem hohen Norden sind wirklich lustige Typen, und live (z.B. als Support von And One) echte Stimmungskanonen. Aber musikalisch...
"2001: A S.P.O.C.K. Odyssey" ist eine gut produzierte Platte mit einem tollen Artwork. Daniel Torres, spanischer Comic-Zeichner, ist für das Cover verantwortlich, die Designerin Hard Helga kreierte die S.P.O.C.K.-Raumanzüge, und der bekannte Fotograph Johan Berglund bannte die Schweden auf Kodak Gold.
Nur was die Band da als Future-Pop bezeichnet, ist nicht so toll. Seichte, zu verspielte Strukturen, gepaart mit viel zu gängigen Melodien, bringen dem Hörer rein gar nichts. Absoluter Tiefpunkt dieser Scheibe ist "Mr. Jones" - was soll das? Das Intro "The Awakening" und das folgende "Reactivated" lassen alte Qualitäten aus der "Never Trust A Klingon"-Zeit aufblitzen, das wäre es dann aber auch. Vielleicht sollte man "2001: A S.P.O.C.K. Odyssey" einem gänzlich anderen Publikum zugänglich machen. Viva oder so, aber bitte nicht der Elektroszene. Das ist vorbei.
Bleibt wegen alter Sympathien nur zu hoffen, dass der Schweden-Odyssey nicht das gleiche Schicksal beschert wird wie der russischen MIR-Station: Absturz aus großer Höhe.
Holger Galla
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