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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Runde 1 - Galizien |
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Wo die Traurigkeit beginnt, da liegt ein Stück weit der Weg, den Runde 1 mit ihrem Album "Galizien' beschreiten. Wenn man sie einzuordnen versucht, stellen sich schnell vergleiche zu Tortoise, Amstrong/Antenne, Flying Saucer Attack, Bowery Electric oder auch Marine Research in den Weg. Die Gemeinsamkeiten liegen hier immer in der (akustischen) Instrumentierung, die im Grunde klassisch zu nennen ist (hier: Bass, Trompete, Klarinette, Gitarre, Melodika...), aus der aber ungewöhnliches entsteht, wie auch in der teils absonderlichen Auffassung von Schönheit. Schön ist traurig und Tränen sind wie einzelne Spots an der perlenden Oberfläche der Klanggewebe platziert, um die Schritte, die einen von Takt zu Takt führen, zu erleichtern. Wenn diese so daher schweben, dass sie manchmal als solche nicht zu erkennen sind, verfolgen die Instrumente eine Bahn, die weit von reiner Beschreibung eines Momentes entfernt scheint. Dann sind sie wieder so real und als sie selbst zu erkennen und lassen es zu, den Raum, in dem sich diese Musik zu bewegen scheint, abzumessen und zu erfühlen. Die einzig wirklich unnötige Träne vergießt man angesichts der Tatsache, dass die Weiten Galiziens schon nach nicht ganz vierzig Minuten durchschritten sind und das optische Abtastwerkzeug den Rückzug in die StandBy-Position beschreitet. Aber immer mit der Ruhe, wer sich traut, auf Repeat zu schalten, kann sich noch stundenlang "Die 15. Art Den Regen Zu Beschreiben' (so der Titel der Single) geben und vergessen...anzukommen.
Carsten Bäumer
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