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CD-Review ::: Rotting Christ - Metal Melange |
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Gerade mal ein Jahr ist es her, daß ich die letzte Rotting Christ, "Triarchy Of The Lost Lovers" besprochen habe, da flattert mir doch glatt die nächste ins Haus.
Wie schon auf der letzten Platte verfolgen R.C. hier den Weg des melodiösen Black/Gothic Metals und heften sich damit an die Fersen ihrer Labelkollegen, wie z.B. Moonspell.
"A Dead Poem" enthält neben einem gut produzierten Sound auch einige Stücke, bei denen man den Refrain mitgeträllert ("Among Two Storms") was den Song auch ganz klar hervorhebt, ihm eine eigene Note verleiht. Ansonsten fällt mir hier nur der Mangel an Eigenständigkeit auf, denn etwas Neues bekommt man auf "A Dead Poem" nicht zu hören, im Gegenteil tut sich der Verdacht auf, dass man versucht hat auf Nummer Sicher zu gehen und einfach bewährte Kost serviert, denn schließlich ist Gothic Metal mit Grunt Vocals zur Zeit schwer zu verkaufen. Schade eigentlich, denn Potential für mehr Originalität scheint mir bei Rotting Christ vorhanden zu sein und mit dem Produzenten von Samael hätte man mehr rauskitzeln können
Alles in allem ist "A Dead Poem" eine bodenständige, solide Leistung der Griechen und sollte man im nächsten Jahr erneut vorstellig werden, wäre etwas mehr eigenständiges Songwriting wünschenwert, denn dann würde den Männern beim Weg auf den Olymp auch nichts mehr im Weg stehen.
Oliver Kämper
> Alle Beiträge von Oliver Kämper
Weitere CDs von Rotting Christ:
> Sanctus Diavolos > Triarchy Of The Lost Lovers > Sleep Of The Angels
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