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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Rosenfels - Trespiano |
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Wer kennt folgendes Gefühl? Ihr fahrt auf der Landstraße oder Autobahn, es ist Nacht, und ihr wißt nicht, welche Musik ihr hören sollt? Da gibt es jetzt Abhilfe. Mit "Trespiano" von der Band Rosenfels habt ihr eine CD in Händen, welche wie gemacht ist für den tristen Blick durch die Windschutzscheibe, hinein, in die - nur von den eigenen Scheinwerfern erleuchtete - dunkle Nacht. Voller Melancholie und Traurigkeit kredenzen uns Sven Brandes (voc.) und Michael Röhl (piano) unterstützt von Katrin Teschner (lyrics) und Tom Lachemund (programming) 14 musikalische Perlen, welche unter die Haut zu gehen scheinen. Neben den von der ersten Platte "Schandelah" bekannten Instrumenten (eigentlich nur Stimme und Piano) gesellen sich auf "Trespiano" noch Cello, Violine und Flügelhorn hinzu. Auch eine dezente Prise Gitarre fehlt nicht auf diesem Silberling. Highlights auf dieser Scheibe sind "Sad", "Prodigy" und "One Hundred Miles". Nichts für Clubs (außer vielleicht das beatige "Religion"), aber ein bißchen Traurigkeit und Nachdenklichkeit im Privaten kann jedem nur gut tun, und das nicht nur beim Autofahren in der Nacht.
Holger Galla
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