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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Ron Sexsmith - Cobblestone Runway |
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Der kanadische Songwriter Ron Sexsmith genießt unter Musikern schon lange seinen exzellenten Ruf. Zu seinen Bewunderern gehören Paul McCartney, Elvis Costello und Rod Stewart, der sogar einen seiner Songs einspielte. Dass zumindest diese drei Fans schon um die sechzig sind, macht allerdings stutzig. Und auf der neuen CD "Cobblestone Runway" bestätigen sich die Befürchtungen: Mr. Sexsmith könnte, trotz seiner erst knapp vierzig Jahre, auch eine Wiederentdeckung aus den späten Sechzigern sein.
Schon der Opener, "Former Glory", klingt nach Blumen im Haar; die Tim-Buckley-artige Melodie und das Arrangement samt Geigen versprühen reinsten Haight-Ashbury-Charme.
Die Platte balanciert dann auch im weiteren Verlauf auf der Grenze zum schon-zu-oft-gehört; dabei sind die Songs allesamt gekonnt gemacht und arrangiert. Nur der Funke, der will nicht so recht überspringen. Dazu trägt bei, dass Ron Sexsmith das Schicksal vieler guter Songwriter teilt, nicht mit der entsprechenden Stimme zu den eigenen Kompositionen ausgestattet zu sein. Darüber hinaus singt er seine Lieder auch noch ausgesprochen verhalten. Und die Begleitung, die vom Produzenten Martin Terefe und diversen schwedischen Studiomusikern teils ohne Sexsmiths Zutun aufgenommen wurde, tut ein übriges und trägt mit ihrer souveränen Belanglosigkeit dazu bei, dass die Platte phasenweise einfach ziemlich langweilig ist.
Einige Höhepunkte sind allerdings schon zu verzeichnen: "Disappearing Act", "Dragonfly On Bay Street", bei dem auf einmal ein Disco-Beat auftaucht, und "Gold In Them Hills", das sich sogar noch als Remix mit Chris Martin von Coldplay hinten auf der CD befindet.
Arne David
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Weitere CDs von Ron Sexsmith:
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