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CD-Review Roger Glover and the Guilty Party featuring Randall Bramblett: Snapshot   CD-Review ::: Roger Glover - and the Guilty Party featuring Randall Bramblett: Snapshot

Review Roger Glover - and the Guilty Party featuring Randall Bramblett: Snapshot  
Review

Roger Glover
and the Guilty Party featuring Randall Bramblett: Snapshot
Eagle Rock / Eagle Records
erschienen im September 2002
Hard Rock
 
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Wenn einer schon so lange im Geschäft ist wie der Bassist aus Wales, dann kann er eigentlich kaum noch mit Überraschungen aufwarten, oder? Immer schon ein "Hans-Dampf in allen Gassen", saß er schon früh auf dem Produzentenstuhl, wo er mit Bands wie Nazareth oder Interpreten wie David Coverdale und Rory Gallagher zusammenarbeitete. Seine ersten Solopfade beschritt er 1974 ("The Butterfly Ball") und 1978 ("Elements"). Gegen Ende der 70er Jahre komponierte, produzierte und spielte er für Richie Blackmore's Rainbow, um dann, einige Jahre später, dem Ruf der Reunion zu folgen.
Kurz und gut: Der Bassist von Deep Purple hieß und heißt nach wie vor Roger Glover und die Band kann sich hierüber immer noch glücklich schätzen. Das war auch, gegen Ende August, bei dem Live-Gig im Gelsenkirchener Amphie -Theater zu spüren (bedauerlicher Weise schüttete es zeitweise wie aus Eimern, so dass die Stimmung ein wenig getrübt war.)

Nun hat sich Roger Glover also erneut dazu entschlossen, ein Solowerk zu veröffentlichen und das Resultat kann sich hören lassen, zeigt es doch erneut seine große musikalische Spannbreite. "Snapshot" bietet einen kleinen, feinen Schatz an Spielvarianten, bzw. Formen der Rockmusik. Da geht's zunächst ab in Richtung Funk, um direkt danach einen Abstecher in Richtung Reggae vorzunehmen. Mal klingt es rockig, dann wieder nach Country und Folk. Schließlich wird zur Slide-Guitar gegriffen und es bluest gewaltig, was hier, nicht zuletzt, an den Stimmen von Vanessa Thomas und Deena Miller liegt.
Glover ist als erfahrener Produzent clever genug, die beiden Damen nicht ausschließlich auf den Backgroundgesang zu beschränken. Ansonsten hat er mit Randall Bramblett einen Sänger für sein Soloprojekt gefunden, der die Vielfalt der unterschiedlichen Kompositionen richtig zum tragen bringt. Auch seine Begleitmusiker, die weitgehendst unbekannt sein dürften, runden das Gesamtwerk handwerklich gut ab.
Der Chef persönlich greift nicht nur zum Bass, sondern auch mal in die Tasten und erhebt gelegentlich sogar die Stimme. Dabei drängt er sich aber niemals unangenehm in den Vordergrund, was für das Endergebnis förderlich ist. So konnte "Snapshot" eine gelungene Momentaufnahme werden. Ein gelungenes Soloalbum, von dem so mancher Frontmann noch eine Menge lernen könnte.
 
Norbert Striemann
> Alle Beiträge von Norbert Striemann
 
Weitere CDs von Roger Glover:
> And The Guilty Party Featuring Randall Bramblett: Snapshot (2)


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