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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Robert Plant - Dreamland |
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Da hat Plant mal wieder zugeschlagen - die eingefleischten Fans haben die Scheibe natürlich schon längst. Robert Plant zeigt sich als gestandener Musiker ohne Profilneurose, der genau seine Musik macht und nichts anderes! Das wird ihn mit Sicherheit nicht ins Radio bringen, das hat er aber auch nicht mehr nötig.
"Dreamland" ist ein sehr suchendes und durchaus interessantes Album, wenn es mich auch nicht hundertprozentig überzeugt. Sicherlich, weil mir die härtere Gangart gänzlich fehlt. So benötigte "Dreamland" mehrere Runden in meinem CD-Player, bevor wir eine Freundschaft aufbauen konnten, die aber heute unzweifelhaft da ist!
Es ist ein Rockalbum. Doch das ganze unter reiner "klassischer Rockmusik" abzuhaken ist falsch. So finden sich hier Folk-Einflüsse, Blues- und Psychedelic-Noten bis hin zu arabischen und asiatischen Tönen. Eine seltsame Mischung, die einem hier entgegenschlägt. Manchmal meint man, die "alte Musik" der Fünfziger und Sechziger in einem Raumschiff zu hören - eine Cosmic Jukebox mit wenigen eigenen Stücken und vielen Cover-Versionen, die aber wohltuend nicht sofort als solche zu erkennen sind.
Erinnert wird man an The Cure (dank Ex-Cure-Gitarrist Porl Thompson), bei den ersten Stücken auch an Marillion und natürlich an eine heutige Led Zepplin-Formation. Die Stimme ist und bleibt absolut einzigartig und mit den Jahren - wie beim guten Rotwein - sehr rund, voll und aussagekräftig.
Meine Favorites sind "Darkness, Darkness", Dylans "One More Cup Of Coffee" und der Höhepunkt von "Dreamland": Die absolut geniale Version von "Hey Joe!" (Ja, der Plant darf das, weil er’s kann!).
OHR
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