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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Richard Cheese - Silent Nightclub |
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Richard Cheese ist so etwas wie das Gegenmodell zu Johnny Cash. Auf seiner neuen CD "Silent Nightclub" interpretiert Richard Cheese den Song "Personal Jesus", von dem auch Cash eine unvergessliche Version eingespielt hat. Aber während die Country-Ikone jede Nuance Depression hörbar machte, die Depeche Mode noch übersehen hatten, präsentiert Cheese "Personal Jesus" als pfeilschnelle Big-Band-Nummer, bei der Traurigkeit erst gar nicht aufkommen kann. Songs gegen den Strich zu bürsten ist das Prinzip von Richard Cheese, und es klingt auch noch auf seiner sechsten CD erstaunlich unverbraucht.
Mit dem zotig-schmierigen Gehabe eines Conferenciers in Las Vegas, dessen Repertoire er perfekt beherrscht, macht sich der "Hardest Working Dick in Showbusiness" - Richard Cheese über sich selbst - über alles her, was er in die Finger bekommt. Darunter ist auf "Silent Nightclub" nicht nur der Dead-Kennedys-Evergreen "Holiday In Cambodia", sondern sogar der bräsige Vanilla-Ice-Rap "Ice Ice Baby", aus dem Richard Cheese wiederum eine melancholische Jazz-Ballade macht. Aber wie der Titel suggeriert, ist "Silent Nightclub" zumindest zur Hälfte ein Weihnachtsalbum mit mehr oder weniger besinnlichen Versionen von "Jingle Bells" und ähnlichen Tannenbaum-Gassenhauern. Dass da der 26.01. als Erscheinungstermin nicht wirklich optimal ist, gibt auch das Label zu. Wer den Christbaumschmuck noch nicht weggeräumt hat, hat in diesem Fall Glück. Der Rest sollte sich "Silent Nightclub" vielleicht schon vormerken, denn Weihnachten kommt bestimmt wieder.
Arne David
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