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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Richard Ashcroft - Human Conditions |
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"Für uns gibt es einen Platz in der Geschichte," sagte Richard Ashcroft 1993, "vielleicht dauert es drei Alben, aber wir werden es schaffen". Vier Jahre später gab die Geschichte ihm recht: "Urban Hymns" zählt zu den bestverkauften Britpop-Alben ever, Klassiker wie das Meisterstück "Bittersweet Symphony" oder "The Drugs Don't Work" sind unvergessen. Nun legt der ehemalige Frontmann nach dem 2000er "Alone With Everybody" mit "Human Conditions" also sein zweites Soloalbum vor. Zehn Songs, die sich beim ersten Durchlauf nicht zwingend ins Ohr bohren, neben der ersten Auskopplung, dem achtminütigen und dennoch viel zu kurzen "Check The Meaning", scheint Ashcroft es tatsächlich nicht auf die Single-Charts abgesehen zu haben. Balladeske, von Streichern getragene Songs dominieren auf "Human Conditions", lediglich "Bright Eyes" rockt so richtig drauf los. Bereits beim zweiten Hören wird deutlich: Die glasklaren Arrangements dieser Hyperproduktion zielen direkt auf die Bäuche der Hörerschaft. Und wer es sanft mag, ist mit diesem Album bestens beraten.
Sollte das bereits angekündigte dritte Album Ashcrofts - wie bei The Verve - noch besser als die Vorgänger gelingen, gehört dieser Ausnahme-Künstler endgültig in den Pop-Olymp. Großes Kino!
Ole Cordua
> Alle Beiträge von Ole Cordua
Weitere CDs von Richard Ashcroft:
> Keys To The World > Alone With Everybody
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