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CD-Review Richard Ashcroft Alone With Everybody   CD-Review ::: Richard Ashcroft - Alone With Everybody

Review Richard Ashcroft - Alone With Everybody  
Review

Richard Ashcroft
Alone With Everybody
Hut Rec. / Virgin

Pop
 
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Letzte News ::: 17.01.2006
Sound & Video

Der Mann glaubt an seine Berufung. Schon in den frühen Tagen seiner Karriere - als Sänger der Band The Verve - räsonierte Richard Ashcroft in Interviews darüber, dass auf seine Songs ein Eintrag in der Pop-Historie wartet. Und zwar in Fettdruck, Rubrik: Klassiker. Die britischen Musikgazetten zeigten sich von soviel Selbstvertrauen zunächst amüsiert - und verpassten Ashcroft den Beinamen Mad Richard.
Doch mit dem dritten The Verve-Album wurden die Spötter eines Besseren belehrt: Auf dem Millionen-Seller "Urban Hymns" (1997) fanden sich psychedelisch angehauchte Pop-Elegien wie "Bittersweet Symphony" oder "Lucky Man", die zum Besten gehören, was der Britpop der 90er hervorgebracht hat. The Verve waren ganz oben - doch Richard Ashcroft zog einen Schlussstrich. Ende 1998 löste sich die Band auf.
Jetzt also das Solo-Debüt - perfekt arrangierte Songs im orchestralen Breitwandformat, die an den legendären 60s-Produzenten Phil Spector, die Righteous Brothers oder Scott Walker erinnern. Eine Gratwanderung: bis zum Schmachtfetzen ist es manchmal nur ein kleiner Schritt. Richard Ashcroft hat Mut zur großen musikalischen Pose - und gewinnt. Mit Melodien, die zu Freunden werden. Und einer Stimme, die das hat, was viele andere im Geschäft gerne hätten: echte Soulfulness.
Der Opener, die wundervolle Single "A Song For The Lovers", knüpft da an, wo The Verve aufgehört haben: Wehmütiger Gesang, zartschmelzende Streicher und bittersüße Melodie. Doch Richard Ashcroft hat seine musikalische Vision erweitert. Balladen wie "Brave New World", und "Slow Was My Heart" sind mit Country-Flavour angereichert. Die mitreißende Bar-Room-Hymne "Money To Burn" lebt von Gospel-Chören und souligen Bläsersätzen. Und "You In My Mind When I Sleep", Ashcrofts Liebeserklärung an seine Ehefrau Kate, hätte es auch locker auf ein Stones-Album aus den frühen 70ern schaffen können.
Dieses Album will groß sein. Irgendwann einmal ein Klassiker? - Könnte klappen.
 
Henning Hurling
> Alle Beiträge von Henning Hurling
 
Weitere CDs von Richard Ashcroft:
> Keys To The World
> Human Conditions


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