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CD-Review Red Snapper Our Aim Is To Satisfy Red Snapper   CD-Review ::: Red Snapper - Our Aim Is To Satisfy Red Snapper

Review Red Snapper - Our Aim Is To Satisfy Red Snapper  
Review

Red Snapper
Our Aim Is To Satisfy Red Snapper
Zomba Records

Free Jazz / Funk / TripHop
 
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Na, wenn das nicht ein interessanter Album-Titel ist. Anstatt "we love you all" in die Fanmengen zu rufen, propagieren Red Snapper lieber die eigene Satisfaktion und erklären egoman als oberstes Ziel ihrer Arbeit, erst einmal sich selbst zu gefallen. Ob sich mit dieser provokanten Einstellungen über die Runden kommen lässt, ist eine andere Geschichte, aber bekannterweise soll es ja auch Menschen geben, die "Bitches" lieben. Keine Vorverurteilungen und Miesmacherei also, hören wir uns in aller Ruhe Red Snappers Machwerk an und entscheiden dann, ob sie sich Starallüren wirklich leisten können.
"Keeping Pigs Together", eine mystische TripHop-Hymne, eröffnet das Album und frisst sich mit repetitiven Melodieparts ins Gehirn des Hörers. More electric mit einem Schuss HipHop und Funk geht's mit "Some Kind Of Kink" und Kopfnicker-Anspruch weiter und dann über in eine sehr soulige Nummer namens "Shellback". Tiefe Basslines, eine süße Frauenstimme, die sich mit roughen Rap-Vocals abwechselt, Low Beats und sonore Orchester-Einlagen erzeugen fast einen filmischen Eindruck. Extrem soulig und im Disco-Style ist "The Rough And The Quick", relaxed loungig und minimalistisch dagegen "Bussing". Karibisches Flair kommt mit "I Stole Your Car" auf. Eine Rastafarian chillt sich easy in Bob-Marley-Manier durch den vierminütigen Track, ehe gegen Ende des Albums noch einmal mit Streichern, typischen TripHop-Samples, Vinylknistern, ambientesken Motiven und bitter-sweet Poplines aufgewartet wird.
Fazit: Was Red Snapper gefällt, gefällt auch uns. Ein spannungsreiches und fein produziertes Album.
 
Inga Stumpf
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Weitere CDs von Red Snapper:
> Prince Blimey


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