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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Recoil - Liquid |
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Yes! Alan Wilder ist spätestens seit seinem '84er Song "If You Want" auf der Depeche Mode-LP "Some Great Reward" ein echter Held der Indie-Szene. Sowohl während als auch nach seinem Mitwirken bei Depeche Mode wußte er mit tollen Sounds und Remixes zu überzeugen. Auf der letzten CD "Unsound Methods" war schon zu hören, in welche Richtung Wilder in das nächste Jahrtausend steuert. "Liquid" ist die logische Konsequenz aus "Unsound Methods".
Mithilfe diverser Stimmwunder wie Diamanda Galás, Nicole Blackman oder Samantha Coerbell gelingt es ein weitertes Mal, die Fans des subtilen und atmosphärischen Elektrosounds zu begeistern.
Einfach ist die Musik Alan Wilders nicht. Aber je mehr man in das Geflecht düsterer Soundcapes und organischer Rhythmen eindringt, umso mehr liebt man diese Scheibe. Jedwede Regung der Seele wird hier auf eine ganz besondere Art und Weise widergespiegelt, so daß einzelne Tracks nicht herausragen, sondern vor den Augen und Ohren des Hörers zu einer Symphonie der Abgründe verschmelzen. Sanfte Stimmen und Klänge, die einem unter die Haut zu gehen scheinen, bringen die Fans an den Rand der Wahrnehmung. Tolle Platte!
Holger Galla
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