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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Ray Wilson - The Next Best Thing |
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Seine fünf Minuten Ruhm hat er schon gehabt. Damals, Mitte der Neunziger, als er mit seiner Combo Stiltskin im Fahrwasser einer Levis-Kampagne mit dem Song "Inside" urplötzlich an die Spitze der Charts gespült wurde. Das wär’s eigentlich auch schon wieder gewesen, hätten die Herren Tony Banks und Mike Rutherford nicht die geniale Idee gehabt, nach dem Ausstieg von Phil Collins mit Wilson als Frontkasper die längst überfällige Beerdigung ihres schon mehr als streng riechenden Rock-Dinosauriers Genesis zu vollziehen. Dass sie dabei eine gute Wahl getroffen hatten, muss man den beiden neidlos zugestehen, nach einem selbst für ihre Verhältnisse grandios schlechten Album und einer in gleichem Maße gefloppten Welttournee waren Genesis am Ende und Wilson wieder auf der Straße. Statt sich endlich eines Besseren zu besinnen und die Musik an den Nagel zu hängen aber tingelt der Sänger nun solo durch die Clubs und legt zudem noch ein neues Album vor. Dabei hat er zumindest eines aus der Ära Genesis mit in sein Solodasein gerettet – die Fähigkeit, herrlich sinn- und seelenlose Songs zu schreiben. So bestimmt denn zwölfmal langweiliges Gedudel zwischen Rock und Pop das Geschehen und wie um von Anfang an klare Verhältnisse zu schaffen, setzt Wilson das erbärmliche Eigencover des Klassikers "Inside" gleich an die zweite Stelle des Albums. "Hört her, zehn Jahre Musik und nichts dazuge-, aber alles Bisherige verlernt."
Arnulf Woock
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