 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Ragga and the Jack Magic Orchestra - Ragga and the Jack Magic Orchestra |
 |
Was die drei aus dem hohen Norden mit dieser Platte abgeliefert haben, ist wirklich beachtlich. Teils feingewebte, teils explosive Grooves erzeugen in Verbindung mit dem traurig schönen Gesang Raggas eine Stimmung, die noch lange nach dem Hören der Scheibe anhält. "Unsere Kunst ist episch, nicht aber tragisch" sagt die Isländerin Ragga und beschreibt so ziemlich genau die verhalten melancholische Grundstimmung des Erstlingswerks des Trios. Raggas meist düstere Texte waren die Vorlage für die Klangvisionen, die die beiden Sound-Artisten Magnusson und Davies inspirierten - mit Sicherheit der Grund, warum sich Gesang und Musik zu einer perfekten Einheit verbinden. Im Februar '95 trafen Jakob Magnusson, Ausnahme-Keyboarder und Ehemann Raggas, erstmals auf den britischen Song-Schreiber und Produzenten Mark Davies. Vom Fleck weg beschloß man die Zusammenarbeit. Davies' Ideenreichtum (In den Achtzigern arbeitete er unter anderem mit Prince und Prefab Sprout) überzeugte das Ehepaar. 'Abstract Pop' nennt die Sängerin die hörenswerte Mischung, die dabei herauskam. Ob nun Pop, Trip Hop oder Progressive Sound bessere Definitionen wären, wen interessiert's - solange die Platte auch nach dem zehnten Durchgang noch nicht langweilig wird.
Lars J. Brandt
> Alle Beiträge von Lars J. Brandt
 |
Ragga and the Jack Magic Orchestra bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |