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CD-Review Rage XIII   CD-Review ::: Rage - XIII

Review Rage - XIII  
Review

Rage
XIII
G.U.N. / BMG

Klassik-Metal
 
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Die Zusammenarbeit mit klassischen Musikern sollte also für Peavey Wagner und Mannen keine Eintagsfliege sein, denn hier haben wir den Nachfolger zu "Lingua Mortis", dem Album mit den Prager Symphonikern. Gezähmt vom Metaller zum Klassik-Metal setzen die vier damit nicht nur die eingeschlagene Richtung fort, sondern gehen konsequent daran beides untrennbar zu vermischen und erreichen dabei eine Synthese, die bisher nicht vielen so homogen gelungen ist. "XIII" sind ein rundes Dutzend Stücke, die allesamt gemäßigte Härte zeigen, zum Großteil aber immer noch Nackenstarre verursachen. Mit ihrem 13. Album schreiben sie allerdings auch wieder große Melodien und sind trotz feinster Sounds so dicht am Live-Spektakel, daß man sich unversehens in die mitsingende Menge bei der Präsentation in den Dortmunder Ruhr Rock Hallen versetzt fühlt. Rage and Lingua Mortis Orchestra ist dabei nie einfach nur ein Metal-Zirkus, bei demGitarren von Streicherflächen unterlegt sind und die spannendsten Parts ergeben sich dementsprechend bei Zimmerlautstärke, den Punkten eben, die aus dem Orchester mehr als einen bloßen Effekt machen. "XIII" läßt viel Platz zum Träumen und ist sicher eins der besten, wenn nicht das beste Album der altgedienten Metal-Heroen.
Als absolut kultiges Fan-Objekt bringen Rage und Ligua Mortis drei Maxis heraus, die sich optisch, bis auf die Farben, wie ein Ei dem anderen gleichen. Das bedeutet dreimal "In Vain", der etwas weichgespülte Song von "13", mit je drei unterschiedlichen Live-Aufnahmen, bei denen Band und Orchester lautstark um die Publikumschöre der Winter-Tour 97/98 erweitert werden. Das bedeutet aber auch deutlich mehr Atmosphäre als auf dem Album und gerecht verteilt drei Cover-Songs (Beatles, Stones, Metallica). Ein Adrenalin-Stoß für das Sammlerherz.
 
Dirk Jessewitsch
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Weitere CDs von Rage:
> Unity
> Lingua Mortis
> Ghosts
> Black In Mind


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