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CD-Review Radioactive Man Booby Trap   CD-Review ::: Radioactive Man - Booby Trap

Review Radioactive Man - Booby Trap  
Review

Radioactive Man
Booby Trap
Rotters Golf Club
erschienen im Oktober 2003
Elektronische Musik / Elektronica / Dance
 
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Hinter dem Namen Radiactive Man verbirgt sich die eine Hälfte des Producer-Duos Two Lone Swordsmen, der Engländer Keith Tenniswood. Angefangen als Clubnight im Jahre 1997 entwickelte sich aus Rotters Golf Club ein eigenes Label, auf dem 2001 das erste Album "Radioactive Man…" erschienen ist. "Booby Trap" ist der Titel seines zweiten Albums, das den Weg des ersten weiter beschreitet und noch vertieft. Es geht um Breaks, aber auch um Elektronica und definitiv um Dance – wenn auch nicht im eigentlich diesem Etikett zugrunde liegenden Sinn. Dunkel und teils geradezu böse kommen die Bassdrums daher und treffen auf plukkernde Snares, giggelnde Sounds jenseits der Sphären um mit dem letzten Track "Fed-Ex To München" unterstützt durch den Gesang von Valerie Trebeljahr – ihres Zeichens Frontfrau bei Lali Puna – im Pop zu verschwinden. Auch wenn dieser Track bei weitem nicht das Album spiegelt, so ist es dennoch eine Nummer, die Hit-Charakter besitzt und als Single sicherlich ihren Weg machen würde. Um zum Schluss seinen Partner von den Swordsmen Andrew Weatherall noch einmal zu Wort kommen zu lassen (er hat es so gesagt, dass es sich besser nicht sagen lässt):

"ON THIS HIS SECOND ALBUM THE RADIOACTIVE MAN EXPLORES DEEPER AND DIRTIER THE BLUEPRINT SET OUT IN THE FIRST. 'BOOBY TRAP' SEES THE PERFECT ASSIMILATION OF MR TENNISWOOD'S MYRIAD OF INFLUENCES; FROM THE FILTH DRENCHED HIP-HOP STYLINGS OF 'SUDDENLY PROJECTED', THE TIGHT ELECTRO-FUNK OF 'BUG IN ME SYSTEM' AND 'AIRLOCK', THE DRUM + BASS OF 'EAT 'EM ALL', TO THE ENO-ESQUE ELECTROPOP OF 'FED-EX TO MUNCHEN' IN FACT 'ASSIMILATION' IS TOO POLITE A WORD, RADIOACTIVE MAN EATS UP, CHEWS TO BITS, AND SPITS OUT LUMPS OF GREEN SLIME."

Tschüss und viel Spaß auf dem Slimefloor!
 
Carsten Bäumer
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