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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Radio Dead Ones - Radio Dead Ones |
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Berlin rockt. Der jüngste Beweis, dass in unsere Haupstadt in Sachen Punk einiges geht, erbringen die (Wahl-)Berliner Radio Dead Ones. Auf seinem Debüt schüttelt sich das Quintett scheinbar mühellos 17 kurzweile Rocker plus Intro aus dem tätowierten Handgelenk, dass man meinen könnte, es sei das Selbstverständlichste von der Welt.
Stilistisch klingt die Chose etwa so, als ob sich Rancid, The Bones, Frontkick und die Swinin' Utters einen Proberaum geteilt hätten. Gerade Rancid (ohne Ska-Spielereien) schimmern immer wieder als großes Vorbild ("Bootlegger Nation", "In 2020", Red Rockets") durch. Das liegt u.a. an dem schwer versoffen klingenen Organ von Frontnase Beverly Crime, dessen Räudigkeit zuweilen gar an Shane MacGowan (The Pogues) heranreicht. Ansonsten läuft die (mit einem Hidden Track auf 40 Minuten gestreckte) Mischung aus klassischem Rock'n’Roll und rotzigem Punk auf Anhieb gut ein und tritt angenehm Popo. Diverse Singalongs sorgen zudem für den entscheidenden Schuss Wiedererkennungswert.
Fazit: Starkes Debüt, klare Empfehlung.
Joachim Brysch
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