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CD-Review Powderfinger Odyssey Number Five   CD-Review ::: Powderfinger - Odyssey Number Five

Review Powderfinger - Odyssey Number Five  
Review

Powderfinger
Odyssey Number Five
Universal / Polydor

Pop / Rock
 
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Denken wir zurück: INXS, Midnight Oil, Natalie Imbruglia, Kylie Minogue, Crowded House - was haben all diese Menschen gemeinsam? Richtig, sie stammen aus Down Under und fabrizierten (und fabrizieren) intelligente und eingängige Pop-/Rockmusik. Australien als Ursprung bittersüßer Melodien? Scheinbar, denn mit Powderfinger steht eine weitere Combo aus dem Land der Kängurus und Koala-Bären in den Startlöchern, um den Kontinent zu erobern. "Odyssey Number Five" ist zwar mittlerweile bereits das vierte Album der Mannen um Bernhard Fanning, doch während in der Heimat schon lange die Charts getoppt werden, sind die fünf Jungs hierzulande höchstens ein Geheimtipp.

Warum das so ist, wird sich das Gros der Hörer sicherlich fragen, hat es sich die Odyssee, die eigentlich ganz das Gegenteil ist, zu Gemüte geführt. Powderfinger fühlen sich wohl inmitten von orchestralen Pop-/Rockhymnen und wissen ganz genau, wie man auf dem schmalen Grat zwischen schmalzigen Säuseleien und herzschmerzenden Melodien wandert. Balladeske Midtempo-Nummern machen den Silberling aus und bilden eindeutig den Schwerpunkt, auch wenn hin und wieder härter in die Gitarrensaiten gegriffen wird. Psychedelisch klampft man bei der ersten Singleauskopplung "My Happiness" oder "The Metre", bluesrockiger ist "Up & Down & Back Again", Neil-Finn-Adaptionen gilt's bei "Waiting For The Sun" zu entdecken, Rockattitüde verspürt man bei "Like A Dog" und zurück zu den sanften Roots geht's mit "Whatever Makes You Happy". Der Track besteht nur aus Akustikgitarre und Gesang und könnte leicht als Kitsch durchgehen, hätte Sänger Fannig nicht dermaßen viel Soul im Blut. Eine "Waffe", die ihn absolut glaubwürdig macht, wenn er Zeilen wie "we trickle down to our goodbyes, but a part of me will stay with you, dream on together" intoniert.
By the way: Produziert hat hier Nick DiDia, der unter anderem auch schon für Releases von Pearl Jam und Rage Against The Machine verantwortlich war.

Fazit: Wer seit der Auflösung von Crowded House nach bittersüßen, schönen und eingängigen Pop-/Rockmelodien darbt, darf aufatmen. Ohrwürmer garantiert.
 
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
 
Weitere CDs von Powderfinger:
> Vulture Street


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