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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Pentangle - Live 1994 |
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Ähnlich wie Clannad brachen Pentangle in den End-Sechzigern zu neuen Folk-Ufern auf. Das Quintett um Jacqui McShee und Bert Jansch entwickelte zwischen traditionellem Folk, Blues, psychedelischem Rock und unauffälligen Jazz-Verfeinerungen schnell einen eigenen Stil und wurde zu einem weiteren Aushängeschild der Szene. Ohne jemals die (Un-)Gnade höherer Chart-Weihen erfahren zu haben, sind sie seit Jahrzehnten eine feste Institution und auch wenn nach einer Solo-Karriere eines der Hauptideengeber, Bert Jansch, und Solo-Ausflügen der unvergleichlichen Jacqui McShee die hohe Zeit der Gruppe beendet schien, spielen sie nach wie vor einige, wenige Konzerte. "Live '94" ist der Mitschnitt eines solchen Auftrittes und faßt nach dem letzten Studio-Album ('93) noch einmal 30 Jahre Band-Geschichte zusammen. Angeführt vom elfenhaften Gesang McShee's und der bluesorientierten Gitarre Jansch's zeigen sie nicht mehr das Feuer früherer Aufnahmen, sondern beeindrucken eher mit feinstem Handwerk und packenden Instrumental- und Vokal-Soli. Gereift wählen sie nicht den Weg in die Lautstärke oder das Tempo, sondern lassen einzelne Töne für sich stehen, arbeiten an den Feinheiten, den leisen Tönen und sind dabei ein echtes Erlebnis. Zusammen mit Nigel Portman-Smith, Gerry Conway und Peter Kirtley zeigen die beiden Frontleute Gelassenheit in kleinen und großen, ruhig fließenden Melodien und nehmen sich, zu recht selbstbewußt, die Zeit ihre musikalischen Kleinodien langsam und gefühlvoll zu entwickeln. Ein tolle Platte.
Dirk Jessewitsch
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