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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Paradise Lost - One Second |
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Wer hätte anno 1989, dem Jahr, in dem das Debüt "Lost Paradise" erschien, gedacht, daß Paradise Lost mal zu den verheißungsvollsten Pop/Rockacts dieses Kontinents gehören würden. Ich jedenfalls nicht, denn immer wenn ich diese echt beschissene Scheibe in der lokalen Metal-Zappelbude zu hören bekam, drehte sich mir der Magen um, ich bekam ... und grüne Pocken auf meinem Schwanz! Selbiges kann ich leider auch nur von "Gothic", dem Zweitling, behaupten (würg).
Ändern sollte sich dieses jedoch mit dem Erscheinen des "Shades Of God"-Albums (unvergessen "As I Die" als Metal-Discohit '92/'93).
Doch dies war erst der Anfang einer langsamen aber konsequenten Umwandlung Paradise Losts von einer erbärmlich lärmenden Rappels-Kapelle in eine zunehmend ernstzunehmende Band, die sich über zwei weitere bravouröse Alben ("Icon" und "Draconian Times") erstreckte und jetzt in dem '97er Output "One Second" vorläufig endet.
Auf "One Second" tendieren P.L. mehr in Richtung Sisters Of Mercy und Depeche Mode als etwa Iron Maiden (oder andere Bands der NWOBHM) und nichtsdestotrotz transportiereb die Herren Holmes, Mackintosh und der Rest jede Menge positive Power mit ihrer Musik.
Gekonnt eingesetzte Samples, Keyboards abgerundet mit sparsamer Gitarrenarbeit und dem charismatischen Gesang Holmes' dominieren auf "One Second" und mir gefallen Paradise Lost anno '97 besser den je. Ich bin zuversichtlich für den weiteren Erfolg der Briten und freue mich schon jetzt auf das nächste Meisterwerk dieser außergewöhnlichen Combo.
Koffer
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Weitere CDs von Paradise Lost:
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