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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Ozzy Osbourne - Under Cover |
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Dank seiner Ehefrau und Managerin Sharon hat sich der "Fucking Prince Of Fucking Darkness" in den letzten Jahren noch höher in den Olymp des Erfolges katapultiert. Denn an "The Osbornes" kam keiner vorbei, ob man nun wollte oder nicht. Selbst Menschen wie meine Mutter entdeckten ihr Interesse an ihm und verschlangen begeistert jede einzelne Folge der TV-Serie und sorgten dafür, dass er mit "Dreamer" seinen bisher größten Erfolg in den deutschen Charts feierte.
Da passt es natürlich hervorragend, dass pünktlich zum Weihnachtsgeschäft mit "Under Cover" ein neues Album in die Läden gewuchtet wird, das es übrigens auch als Dual Disc mit zusätzlichem Video-Material gibt. Hierauf finden sich ausschließlich Coverversionen von Acts, die aus der gleichen Ära wie Ozzy stammen, knapp die Hälfte davon könnte man schon vom ebenfalls aus diesem Jahr stammenden "Prince Of Darkness"-Boxset kennen. Bei der Zusammenstellung beweist Ozzy guten Geschmack, es werden Hits von Cream, den Rolling Stones, den Beatles, Mott The Hoople oder Eric Burdon gecovert, die sich zwar immer streng am Original orientieren, durch die unverwechselbare Stimme allerdings folgerichtig einen eigenen Anstrich bekommen. Besonders herausheben muss man an dieser Stelle seine Version des John-Lennon-Klassikers "Woman", den ich doch hiermit mit Nachdruck als Auskopplung vorschlagen möchte. Wenn er damit den kommerziellen Erfolg von "Dreamer" nicht übertreffen kann, dann weiß ich es auch nicht mehr. Und um das Familienunternehmen auch in Zukunft am Laufen zu halten, wurde auch das von ihm und Tochter Kelly gemeinsam gesungene "Changes" noch mal zweitverwertet. Auch seine Band, die diesmal aus Puffy Bordin, Chris Wyse und Jerry Cantrell (Alice In Chains) besteht, liefert einen mehr als ordentlichen Job ab, in der Liga über die wir hier reden eine Selbstverständlichkeit. Wenn sich dann noch Gäste wie Ian Hunter und Leslie West einklinken, kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen. Denn auch wenn er alles in allem nicht mehr ganz so abrocken mag wie in der Vergangenheit, so kommt doch zu keiner Sekunde Langeweile auf, so ehrlich muss man sein.
Denn wie heißt es so schön? Let the music do the talking. Und die sagt, je nach Verständnis, entweder "och nöö" oder "Kult". Ich tendiere zu letzterem. Und eine super Idee für Mutters Weihnachtsgeschenk hab ich nun auch...
Tom Küppers
> Alle Beiträge von Tom Küppers
Weitere CDs von Ozzy Osbourne:
> Down To Earth > Greatest Ozzman > Ozzmosis
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