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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Oslo Motherfuckers - Greetings from the Big O |
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Wer die große Rock-Karierre in den Fußballstadien der Welt anstrebt, ist wahrscheinlich gut beraten, seine Band nicht "Oslo Motherfuckers" zu nennen. Das aber dürfte auch nicht das Ziel der Norweger sein; vielmehr handelt es sich um ein Nebenprojekt der Turbonegro-Musiker Happy Tom und Chris Summers, das, laut Label, auf der Grenze zwischen Genie und Wahnsinn balanciert. Das trifft die Sache ganz gut.
Denn nach rauem, gelegentlich überraschend melodiösem Lo-Fi-Punk, der so dreckig auf den Punkt kommt, wie man es aus Skandinavien von International Noise Conspiracy und den Hives kennt, schwenkt "Greetings From The Big O" auf Seite B auf einmal um: Und zwar zu grauenerregenden Coverversionen irgendwelcher norwegischer Kinderlieder und Bierzeltschlager, die, nach bester Karaoke-Tradition, auch noch herzlich schief gegrölt werden. Da ist besagte Grenze dann wohl offensichtlich weit überschritten worden.
Egal. Wenn die Oslo Motherfuckers, wie auf "Private Sector" oder "Negro Revolution" rocken, dann rocken sie richtig: Verzerrt, laut und kompromisslos.
Arne David
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