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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  17.2% |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Ohgr - Welt |
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Das Duo Ohgr wirft hier auf dieser Platte seine Erfahrungen aus nahezu 20 Jahren Experimantal-Elektro-Industrial in einen Topf. Nivek Ogre, vorher bekannt als Sänger der kanadischen Combo Skinny Puppy, und Produzent und kreativer Partner Mark Walk bringen sich ein in eine - scheinbar - sehr kompromisslose und brutale "Welt".
Nach dem Ende Skinny Puppys Ende der 90er Jahre war es für einige Zeit still um deren Frontmann Ogre. Ein Grund für die lange Pause war die Tatsache, dass die CD "Welt" zwar schon vor fünf Jahren fertiggestellt wurde, bis jetzt aber auf Eis lag, da man sich mit der damaligen Plattenfirma aufgrund verzwickter Vertragsklauseln nicht auf eine Veröffentlichung einigen konnte. Die nun publizierte Scheibe ist eine verfeinerte Version der damaligen Produktion.
Trotzdem scheint das Album etwas verkrampft und angestaubt zu sein. Die ersten Tracks "Water" und "Devil" klingen unausgewogen. Die Instrumentierung ist einen Tick zu minimalistisch ausgefallen, was zur Folge hat, dass die gut strukturierten Songs etwas altmodisch und schwammig daher kommen. Es ist kein echter Stil oder zumindest kein Konzept erkennbar. Und bei den folgenden Stücken "Kettle" und "Earthworn" hat der Hörer das Gefühl, eine gute, aber schon ein paar Jahre alte Platte zu hören.
Leider kommt deshalb schon nach der Hälfte der Spieldauer Langeweile auf. Es drängt sich einem der Gedanke auf, einer vor sich hindümpelnden Vorstellung beizuwohnen. Keines der elf Stücke kann den Hörer so richtig mitreißen. Eigentlich sollte man von einem Nivek Ogre mehr erwarten.
Holger Galla
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