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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Ocean Colour Scene - One From The Modern |
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Ocean Colour Scene? Noch nie gehört? Dann verlasse doch mal das europäische Festland und begib dich auf die Insel, auf der man Teletubbies schaut, lauwarmes Bier schlürft und seine fettigen Fritten in Essig ertränkt, denn Ocean Colour Scene ist wieder einmal eine britische Band, der es so ergeht, wie es jeder ordentlichen britischen Band ergehen muß, wenn sie auf der Insel Erfolg haben will.
1991 (!) bereits als "the best thing since the Stone Roses" gelobt, floppte so ziemlich alles, was Simon Fowler, Steve Cradock, Oscar Harrison und Damon Minchella auf die Beine stellten. Erst 1994 geht es für Ocean Colour Scene bergauf: Support-Act von Oasis und Paul Weller, zu dem sich ein besonderes Verhältnis entwickelt. Ähnlich emotional und intensiv wie die Musik von Paul Weller gehen auch Ocean Colour Scene zur Sache und 1996 klappt es dann auch wirklich: Das Album "Moseley Shoals" mit dem Hit "Riverboat Song" geht von 0 auf Platz 2 der UK-Charts und verkauft sich dort mehr als 1 Millionen mal.
In Deutschland und dem Rest der Welt bleibt es ruhig um Ocean Colour Scene, auch wenn sie als Special Guests auf der "Bridges-to-Babylon"-Tour der Rolling Stones auftraten. Sehr viel wird sich daran wahrscheinlich auch nicht ändern, wenn das neue Album veröffentlicht wird.
Musikalisch darf man übrigens eine gute Alternative zu The Verve oder Reef erwarten, denn der Begriff Brit-Pop ist auch bei Ocean Colour Scene nicht wirklich fehl am Platz. Erste Single-Auskopplung ist "Profit In Peace" eine Midtempo-Nummer im Retrogewand.
Oliver Hochscheid
> Alle Beiträge von Oliver Hochscheid
Weitere CDs von Ocean Colour Scene:
> Songs For The Front Row > Moseley shoals > Marchin' Already
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