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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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| eine andere |
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  17.2% |
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CD-Review ::: Ocean Colour Scene - Marchin' Already |
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Groß, großartig, Ocean Colour Scene. Die mit den Gallagher-Brüdern gut befreundeten OCS sind seit 1992 die heimliche Speerspitze dessen, was man getrost als Brit-Pop bezeichnen kann. Denn im Falle Ocean Colour Scene begegnen einem wieder die einstigen Gründerväter eines Sounds, der leider ein bißchen totgehypt wurde.
Was unterscheidet OCS vom Rest der Szene? Ihre Songs sind raffinierter gestrickt, kein simples Gitarrenspiel mit abwechselnd Melodie und rockigem Rough, sondern piano-unterstützte, melodie-getragene Pop-Songs fernab jeder Vorhersehbarkeit. Das, was viele auf dem Vorgänger "Moseley Shoals" noch als sperrig und unprätentiös empfanden, wurde bei "Marchin'Already" ersetzt durch eine nachvollziehbarere Abfolge der Songstruktur. Gesangliche Nähen zum frühen Chris de Burgh sind verzeihlich, da der fromme Brite nicht immer wirklich schlecht war.
"Marchin' Already" hört sich spritzig und frisch an, obwohl der eigentliche Ursprung zwischen dreißig und zehn Jahren alt ist. Ocean Colour Scene sind für mich die Style Council der Neunziger. Anspieltips: "Hundred Mile High City", "Get Blown Away" und "It's A Beautiful Thing".
Ralph Buchbender
> Alle Beiträge von Ralph Buchbender
Weitere CDs von Ocean Colour Scene:
> Songs For The Front Row > Moseley shoals > One From The Modern
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