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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Occult - Of Flesh And Blood |
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Zugegeben, war ich doch noch nie großartiger Fan der Gruppen, welche hin und wieder auch auf weibliches Gegrunze zurückgeifen. Schlimmer noch, ging mir besagtes weibliches Krakele eher auf den Sack.
Als bestes Beispiel fällt mir da immer wieder gerne die Holy Moses-Nachfahren Temple Of The Absurd ein, die in etwa das versuchen, was Occult mit spielerischer Leichtigkeit zelebrieren. Und siehe da, jetzt findet selbst ein gestandener Miesepeter wie ich Gefallen an dem Gesang der Band. Na da schau mal einer an.
So zählt die Gruppe sozusagen schon zum "Alten Eisen" des Genres, können die sechs Niederländer doch immerhin schon zwei Alben vorweisen, die um '94 bzw. '96 herum erschienen.
Das Album "Of Flesh And Blood" wurde erstmals in den Gelsenkirchener Real Sound Studios aufgenommen, wobei sich, wie schon bei Catamenia, Atrocity Front-Man Alexander Krull für die Produktion verantwortlich zeigt.
Lohn der schweißtreibenden Arbeit sind rasende Drum-Parts, ausdrucksstarke Death-Metal-Vocals sowie fast schon selbstverständlicherweise ein beängstigend fetter Sound. Wer sich zudem an den angesprochenen weiblichen Vokals, die direkt aus dem Vorhof der Hölle zu dröhnen scheinen, nicht stört, der müßte mit dem Album seine helle Freunde haben. Insbesondere aber auch Fans von "Temple Of The Absurd" sollten hier einmal hineinhören, da dieses Album im direkten Vergleich doch um einige Längen besser ausgefallen ist.
Claas Capellen
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