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CD-Review ::: Obituary - Xecutioner's Return |
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Obituary klingen wie Obituary klingen wie Obituary. Der neuste Output der Florida-Deather bestätigt einmal mehr, dass Fans der Band keine Experimente fürchten müssen, sondern das bekommen, was sie von ihren Lieblingen erwarten: Also klassischen Florida-Death-Metal ohne Schnörkel, dafür aber mit einem unverwechselbaren "Gesang" von John Tardy und jeder Menge Zeitlupen-Passagen. Nicht umsonst hieß der Band-Erstling schließlich "Slowly We Rot".
Okay, auf "Xecutioner's Return" tritt die Band auch häufiger mal das Gaspedal durch, an den wesentlichen Trademarks ändert dies aber wenig. Wer die Band bislang gut fand, wird auch den aktuellen, 40-minütigen Output (der Albumtitel dürfte eine Anspielung auf den Ursprungsnamen der Band, Xecutioner, sein) lieben. Neueinsteigern führt die Platte überzeugend vor Augen, wie simpel und bodenständig Death Metal sein kann, ohne deswegen an Durchschlagskraft einzubüßen. Paradebeispiel gefällig? Einfach mal in "Evil Ways", "Second Chance" oder "Lies" reinhören. Keine Frickelorgien, keine 100.000 Gitarrenspuren und auch kein Keyboard-Bombast - einfach ehrliches Handwerk.
Erstmals an Bord ist übrigens Ralph Santolla (Ex-Deicide, Ex-Iced Earth), der den im Knast sitzenden Ur-Gitarrist Allen West vertritt und in den elf Songs gleich eine ganze Salve an Gitarrensoli abfeuern darf. Die einzigen Mankos des Albums: Das relativ schwache Artwork (man erinnere sich nur an "Cause Of Death") und die nicht ganz so fette Produktion.
Fazit: Ein herrlich simples und gradliniges Old-School-Death-Metal-Album. Auf Obituary ist eben Verlass.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Obituary:
> Frozen In Time
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