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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Obituary - Frozen In Time |
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Mit "Frozen In Time" melden sich die Florida-Todesmetall-Veteranen Obituary nun nach längerer Pause wieder zurück und was da aus den Boxen dröhnt, klingt noch genau so, wie man die Band in Erinnerung hat. Gitarrist und Hauptsongwriter Allen West hat den Tracks wie immer eindeutig seinen Stempel verpasst und die neue Scheibe der "Urheber" des langsamen Death Metals könnte so keinen passenderen Titel tragen. Für Obituary stilistisch eher ungewöhnlich sind lediglich zwei der Songs. Der Opener "Redneck Stomp" ist ein Instrumentalstück und bei Titel zwei, "On The Floor", legen die fünf Mannen tempomäßig ausnahmsweise mal einen Zahn zu. Insgesamt kommt "Frozen In Time" wie eine Walze kraftvoller, düsterer Riffs in Kombination mit kleinen Soloeinlagen daher. Die Gitarren stehen wie eine unumstößliche Wand im Hintergrund, die Drums kesseln wie ein dumpfes Uhrwerk und über all dem dominieren John Tardys rauhe Vocals den neuen Silberling. Das alles geschieht in einem Tempo, zu dem man, in eher gemütlicher Obituary-Art, die Matte kreisen lassen kann. Zudem hat die fette Produktion in den allseits bekannten Morrisound-Studios unter Regie von Scott Burns natürlich auch diesem Album wieder den typischen Obituary-Sound verliehen. So bedient die Band auch nach sieben Jahren Pause ihre Anhänger noch mit dem ihr eigenen Stil, dem soliden Florida Death Metal der Midtempo-Gangart. An Obituarys Referenzscheibe "Cause Of Death" kommt "Frozen In Time" aber leider trotzdem doch nicht so ganz ran...
Ursula Kohl
> Alle Beiträge von Ursula Kohl
Weitere CDs von Obituary:
> Xecutioner's Return
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