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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: NoRMAhl - Das Ist Punk |
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Die Verdienste von NoRMAhl für den deutschen Punk sind nicht von der Hand zu weisen. Sei 1978 sind die Ur-Punker um Lars Besa unterwegs, um gegen Staat, Spießertum und Faschismus zu singen und sie gelten damit als eine der ersten, wenn nicht die erste deutsche Punk-Kapelle. Neben der Politik war da auch etwas Fun-Punk-typische gute Laune, die sich von Anfang an unter die Songs des Quartetts mischte und vielen der bunthaarigen Dosenbiertrinkern auf den Bahnhofsvorplätzen der Republik aus dem Herzen sprach. Kein Wunder, dass sich NoRMAhl mit viel Spaß in den Backen 25 Jahre nach der Gründung an die verdiente Würdigung in Form einer Best-of CD gewagt haben. Gewagt deshalb, weil alle Songs neu eingespielt wurden, was manchmal eine harte Konfrontation mit den eigenen Sünden der Vergangenheit bedeuten kann. Aber die Band hat die Zähne zusammen gebissen und Stücke wie "Fraggles", "Exhibitionist", "Bullenschweine", und, und, und, noch einmal auf Band gebannt. Was angeblich großen Spaß gemacht hat. Großen Spaß beim Hören werden dagegen nur die haben, die schon immer etwas mit NoRMAhl anfangen konnten. Andere werden sich vor Lachen auf die Schenkel klopfen, wenn Lars Texte wie "Das ist Punk, das ist Punk, das ist kein Dieter Bohlen Schrott" mit viel Ernst vorträgt, über den "Biervampir" singt, oder "Rockabilly Jimmy" ein Liedchen widmet. Ein Song ist allerdings über jeden Zweifel erhaben: "Punk Ist Keine Religion". Ein Klassiker des Genres!
Thorsten Wilms
Thorsten Wilms
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