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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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CD-Review ::: No Fun At All - Low Rider |
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Mit "No Straight Angels" und vor allem "Out Of Bounds" lieferten No Fun At All in den Neunzigern zwei essenzielle Alben des hochmelodischen Geschwindigkeits-Punk-Rocks ab. 2001 ging den Schweden allerdings die Puste aus, doch jetzt ist die Band um Sänger Ingemar Jannson wieder da. Und wie! "Low Rider" knüpft an die besten Zeiten an, die 14 Songs bieten alles, was Fans Spaß macht: Flottes Tempo, reichlich Melodie und eine fast schon unverschämte Ohrwurm-Garantie.
Songs wie "Mine My Mind" (ähnelt "In A Moment" von "Out Of Bounds"), "Reckless (I Don't Wanna)", "Anything Could Happen Here" (könnte fast vom "Visions"-Debüt stammen), "Forevermore" oder "Such A Shame" (kein Talk Talk-Cover) setzen sich bereits nach ein bis< zwei Durchgängen hartnäckig im Oberstübchen fest. Dazu trägt auch die mal wieder grandiose Gesangsleistung von Jannson bei. Der Mann setzt seine Stimme wirklich als Instrument ein - und seine Tonalität hört man unter Tausenden heraus. Übrigens: "Man With The Powers" erinnert gerade zum Ende hin an das "Suffer"-Album von Bad Religion. Flopps sind nicht an Bord und dass das In Flames-Cover "Episode 666" noch der schwächste Song des knapp 34-minütigen Albums ist, sagt viel über die Qualität von "Low Rider" aus.
Fazit: Ein Comback-Album ohne Beigeschmack. "Low Rider" fühlt sich richtig an, richtig gut. Winke winke nach Schweden. Schön, dass ihr wieder da seid, Jungs!
P.S.: Wegen des geballte Faust-Logos des von euch geründeten Labels "Beat 'Em Down Records" könnten euch Pro-Pain verklagen...
Joachim Brysch
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