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CD-Review ::: Nine Inch Nails - The Fragile |
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"This is not a blues album." Diesen Satz scheint Trent Reznor mit der über 100-minütigen Doppel-CD jedem zuzuflüstern, der geglaubt hat, daß nach der langjährigen Veröffentlichungspause eine (vom Meister Reznor persönlich angekündigte) Blues-Scheibe erscheinen würde. Die NIN sind zurück. In alter Form und neuen Ideen werden in unverwechselbarer Art und Weise sowohl den alten Zeiten als auch dem neuen Millennium Tribut gezollt.
Die erste Singleauskopplung "We're In This Together" zeigt, daß Trent Reznor und seine Jungs nichts verlernt, aber einiges dazugelernt haben. So wirkt "The Fragile" im Gesamtbild noch einen Tick harmonischer und strukturierter als "The Downward Spiral". Reznor hat es geschafft, ohne auf die typischen Merkmale der NIN zu verzichten, etwas melodiöser zu klingen als auf allen anderen Veröffentlichungen. "The Day The World Went Away" oder "No, You Don't" geben dem Hörer das wohlige Gefühl des bekannten Neuen. Ebenso reihen sich ruhigere Titel wie "The Frail" oder "Into The Void" in die Gesamtheit dieser Mischung aus Melancholie und Aggression ein.
Die aufwendige Aufmachung des Digi-Packs und das mit allen Texten gefüllte Booklet sind das i-Tüpfelchen auf einer ausgereiften, zukunftsweisenden und einfach tollen Scheibe. "This is not a blues album."
Holger Galla
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