copyright discover koeln, 2002 werbung
discover - musik & mehr
  CD-Reviews Interviews Stories News Touren Bücher und Comics Sound & Video Bandlinks, Labellinks, Surftipps Die aktuellen MP3- und Videocharts  
Finden
 

Mr. Undercover
Vorgestern, auf dem Essener Automarkt...

Leserpoll
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...

Berlin
37.9%
eine andere
20.7%
Hamburg
17.2%
Köln
17.2%
München
6.9%
anzeige
anzeige
 
CD-Review Nightwish Oceanburn   CD-Review ::: Nightwish - Oceanburn

Review Nightwish - Oceanburn  
Review

Nightwish
Oceanburn
Drakkar / BMG

Melodic / Gothic Metal
 
> CD-Preisvergleich
> Jetzt bei Musicload downloaden
> Weitere Infos bei musicline.de
Bandpage

Unglaublich, wie langweilig der Metal-Planet doch hin und wieder sein kann. Da wirft ein Label nach dem anderen Progressive-/ Melodic-Rock-Scheiben auf den Markt, und man muß ernsthaft an der Bodenständigkeit der einzelnen Alben zweifeln. Um so erschreckender die Tatsache, daß nur allzuviele Produktionen einander zum verwechseln ähnlich klingen, und der immer wieder aufkeimenden Meinung, "Metal sei tot", neuen Nährstoff geben.
Gottlob (R.I.P.), daß nicht nur seinerzeit auch von neuen, besseren Zeiten berichtet wurde sondern hier und jetzt auch wieder wird. Also genug der bösen Worte, auf zu den guten, die sich da mit der aus Finnland stammenden Melodic-Gothic Band Nightwhish gar nicht mehr vermeiden lassen. Denn das, was uns Nightwhish an Musik bieten, stellt erstmals eine ernstzunehmende Konkurrenz zu Therion dar, die ja seinerzeit durch Verwendung ganzer Orchester eine neue Komponente in den melodischen Gothic-Metal einbrachten. Beanspruchten Therion bis heute zu recht den Thron des Olymps, so macht sich in Form des "kleinen" finnischen Fünfers langsam aber sicher ein bedrohliches Erdbeben zu Füßen der Schweden breit. Na wenn der Thron da mal nicht ins Wanken gerät.
Nightwish stellen die Keyboard- und Gesanges-Arbeit, ähnlich wie besagte Band, absolut in den Vordergrund - Schlagzeug und Gitarre verstärken deren frische Intensität nur noch. Die lupenreine Produktion sowie die phantastischen, teils zum Träumen, teils zum wilden Abmoshen verleitenden Melodien sind ein Garant für langanhaltende Freude an diesem Werk. Die Gesangeskünste der auffälligen und sinnlichen Frontfrau stehen der Band in nichts nach. Schade, daß man das Luder nicht sehen kann.
Auf jeden Fall wird man auch weiterhin noch einiges von der Gruppe zu erwarten haben, was natürlich auch auf Live-Konzerten begutachtet werden sollte. Dieser Spielart des Metals gehört - und das ist letztenendes das entscheidende - zweifellos die Zukunft.
Hört Euch einfach das grandiose Album an, dann wißt Ihr, wovon ich rede. Und so manch einer wird dann hoffentlich einsehen, daß Metal und Rock-Musik alles andere als tot sind, sondern lediglich ein wenig vor sich hin gedämmert haben. Na dann...
 
Claas Capellen
> Alle Beiträge von Claas Capellen
 
Weitere CDs von Nightwish:
> Once
> Angels Fall First


Review   Nightwish bei ebay

 

CD-Tipps

CD-Reviews

DVD-Reviews

News

Tourtips

zurück | nach oben

Anzeige: Tank leer? Dann jetzt Shell Gutschein gewinnen!

 

Homepage    CDs    Interviews    Stories    News    Touren    Gedrucktes    Sound & Video    Links    Charts   
Impressum    Mediadaten    Sitemap   

Copyright © discover, Bergisch Gladbach 2007