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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Nickelback - The State (2) |
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Ganz sicher konnte man sich ja nicht sein, aber das, was die Musikszene nach dem Tod von Kurt Cobain, den leiser werdenden Pearl Jam und den fast völlig schweigsamen Alice In Chains hergab, war nicht unbedingt Grunge. Und als dann auch noch die Holzfällerhemd-mit-Ringelshirt-Kombinierer von den Straßen verschwanden, da war es so gut wie klar: Der Seattle-Sound war out - zumindest aber hatte er nicht mehr den schlagenden Erfolg und die Präsenz in den Medien. Abgelöst vom CrossOver der harten Jungs und dem Lounge der Couch-Potatoes schrumpfte die Fangemeinde auf einen im Untergrund agierenden, kleinen Kreis, durch dessen homogenen Massenkörper jetzt jedoch ein euphorischer Aufschrei gehen dürfte.
Nickelback sind die Reinkarnation von Nirvanas Musik und Soundgardens Auftreten. Das ganze ist nur ein bisschen mit unverkennbaren Pop-Einflüssen a la Stone The Crow modernisiert, denn mit der Zeit muss man schließlich schon gehen. Trotzdem singt ein langhaariger Kerl melodiöse, aber nicht wenig brachiale, morbide und apokalyptische Songs. Dazu gibt's eine Menge Gitarren, harte Drums und was sonst noch so zu einer echten und schnörkellosen Rockband gehört.
Wer laute Musik mag und zum Haare schütteln tendiert, der sollte sich "The State" nicht entgehen lassen. Und auch für eher zart besaitetere Naturen findet sich die ein oder andere Nummer mit Ohrwurmcharakter und balladesken Attitüden.
Fazit: Kanada hat eben doch mehr zu bieten als Bryan Adams.
Inga Stumpf
> Alle Beiträge von Inga Stumpf
Weitere CDs von Nickelback:
> The Long Road > Curb > Silver Side Up > The State
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