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CD-Review Nick Cave And The Bad Seeds No More Shall We Part   CD-Review ::: Nick Cave And The Bad Seeds - No More Shall We Part

Review Nick Cave And The Bad Seeds - No More Shall We Part  
Review

Nick Cave And The Bad Seeds
No More Shall We Part
Mute

Dark-Wave
 
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Letzte News ::: 04.11.2004

Der Hohepriester des Dark-Wave meldet sich zurück. Ähnlich wie mit seinen 97'er Album "The Boatman's Call" trotzt Cave allen weiteren kommerziellen Popversuchen und besinnt sich auf seine düsteren Wurzeln. Trister, trauriger und musikalisch sparsamer liefert "No More Shall We Part" wundervoll virtuose Songs mit Geige, Klavier und tiefgründigen Texten. Gewiss erreicht er hiermit kein Chartpublikum und bleibt deutlich weniger popesk und massenkompatibel als mit seinem Kylie Minogue-Duett. Ich vermisse auf dem neuen Album so brachiale Songs wie "Deanna", "The Mercy Seat" oder so sehnsüchtige Indie-Blues-Oden wie den "Weeping Song". Und auch seine hinreißend halb-kitschigen Liebessongs wie beispielsweise "Nobody's Baby Now", das uns an manch verlorene Liebe aus dunklen, unterkühlten Zeiten erinnert, fehlen. Stattdessen singt er getroffen und sichtlich von seinen eigenen Erlebnissen mitgenommen "No More Shall We Part", dem Titelstück des neues Albums oder er intoniert mit "As I Sat Sadly By Her Side" zweifelsfrei einen der schönsten Songs seiner bisherigen Karriere. Seine elegischen Songs bezirzen und bestechen zugleich - gerade durch ihre leidenschaftliche Schwermut und ihre eigene, unnachahmlich schöne Tristesse. Nick Cave wirkt insgesamt bedächtiger und ruhiger. Nachdenklicher. Der in die Jahre gekommen Ex-Punk erscheint hier weniger als der Angry Young Man, sondern gibt deutlich stillere und sanftere Stücke zum besten. Die "Prayers On Fire" aus den alten Birthday Party Tagen werden beinahe zu beruhigenden und trauernden "Prayer's in Silence", bei denen die morbide Schönheit und das Schwermütige jeden Moment die Stimmung eindrucksvoll ausmachen. Insgesamt dürfte "No More Shall We Part" ein gruselig schönes, unkommerzielles Meisterwerk für seine wirklichen Fans sein. Cave schenkt uns zwölf düstere Perlen des Indie-Blues, die mit den Bad Seeds gekonnt umgesetzt werden. Einfach wunderschön.
 
Uwe Garske
> Alle Beiträge von Uwe Garske
 
Weitere CDs von Nick Cave And The Bad Seeds:
> Nocturama
> Murder Ballads


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