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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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  17.2% |
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  17.2% |
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CD-Review ::: New Model Army - Strange Brotherhood |
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Als New Model Army Anfang der Achtziger starteten, waren sie in den Ohren der Szene zuerst einmal ein weiterer Klon der wavigen Cure, U2 oder Simple Minds. Mit "Strange Brotherhood" zeigen sie sich vielen älteren Kollegen allerdings zumindest moralisch überlegen. Denn die Übernahme aktueller Strömungen, die überdeutlich die breakbeat-lastigen U2 und abgeschwächt die eher verrockten Simple Minds weit von selbstgeschaffenen Klassikern wegrückt, geht bei den Herren um Justin Sullivan nie bis zur Selbstaufgabe. New Model Army haben auch für alte Fans den Wiedererkennungswert, und Stücke wie "51st State" und No Rest" könnten auch heute noch von ihnen geschrieben werden. "Wonderful Way To Go", der Opener, hat sicher wieder das Zeug zum Hit, immer noch legen sie viel Wert auf lange Melodiebögen und sind häufiger Mid-Tempo oder verträumt als heftig. Inzwischen, nach siebenstelligen Verkäufen, dominieren zwar immer noch die Gitarren und Keyboardflächen, aber sie leisten sich den Luxus echter Bläser und Streicher, die sie unauffällig untermischen. Immer noch unauffällig in die eigentlich viel zu schöne Musik verpackt ist auch das politische Engagement der Engländer und so verleitet z.B. das wunderschöne "Queen Of My Heart" ebenfalls hitverdächtig zum Träumen, will das Ohr gar nicht mehr verlassen. Aber natürlich finden sich im umfangreichen Booklet neben reichlichen Bildern sämtliche Texte und genug, wenn auch sehr verschlüsselter Stoff für mehr als den reinen Konsum - "...stop the killing".
Dirk Jessewitsch
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