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CD-Review Neal Morse Testimony   CD-Review ::: Neal Morse - Testimony

Review Neal Morse - Testimony  
Review

Neal Morse
Testimony
Inside Out / SPV
erschienen im September 2003
Progressive Rock
 
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Bandpage

Die kalifornische Progressive-Rock-Band Spock's Beard hatte nach seinem Weggang schwer mit dem Überleben zu kämpfen und auch bei dem Bandprojekt (die Bezeichnung "Supergroup" klingt irgendwie abgegriffen) Transatlantic stand er stets im Mittelpunkt: der Keyboarder, Sänger und vor allem Songschreiber, Neal Morse.

Seine ersten Gehversuche als Solokünstler wurden zwar zum Teil wohlwollend aufgenommen, waren aber auf Grund der verstärkten Poporientierung nicht so ganz das Wahre. Vorweg: auch "Testimony" ist keine Offenbarung, immerhin jedoch stellt das Ergebnis die beiden Vorgänger in den Schatten. Diesmal brachte Morse die ganze Palette seines musikalischen Könnens ein, zog quasi alle Register. Er schrieb das komplette Material, spielte einen Großteil der Instrumente und arrangierte das Werk gekonnt facettenreich. Ob hier die Hörner tröten, dort die Streicher ein wenig Schmalz verbreiten, oder auch mal eine Pedal Steel-Guitar jammert, um kurz darauf einem Chor das Feld zu überlassen, stets ist hier musikalische Vielfalt gewährleistet .

Leider jedoch klingt die Doppel-CD insgesamt ein wenig gestreckt, so dass man sich einem bekannten Eindruck nicht verwehren kann: weniger wäre hier mehr gewesen, eine einzelne CD hätte durchaus gereicht. Vielleicht liegt es daran, dass er thematisch sein eigenes Leben in den Mittelpunkt rückt und die Ereignisse schildert, die ihn dazu veranlassten, Christ zu werden. Das ist zweifellos in Ordnung und er ist ja auch nicht der Einzige aus diesem Genre, dem so etwas widerfuhr, jedoch sollte muss bei dieser Thematik nicht jeder versuchen, mit dem Umfang der Bibel in Konkurrenz zu treten.

Fazit: Neal Morse hat zweifellos seine Fähigkeiten. Dennoch klingt er besser, wenn er seine Talente in Gruppenarbeit einbringt, was die kürzlich erschienene Doppel-CD von Transatlantic, "Live in Europe", problemlos beweist.
 
Norbert Striemann
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