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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Narcissus - Crave And Collapse |
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Ebenfalls der kreativen und vielschichtigen Umsetzung von Knüppelsound haben sich die Amerikaner Narcissus, die nunmehr bei Century Media gelandet sind, verschrieben. Hardcore-Elemente, ja. Doch das Gerüst, das die Jungs damit bauen, wird in vollen Zügen für emotionale Passagen, technische Finessen, interessante Songverläufe, Abwechslung und doch auch Eingängigkeit genutzt. Einige Sound-Effekte sind sicher schon extrem, passen aber perfekt dazu. Durchgehende, nicht zu dominante Riffs und eine gute Mixtur aus traditionellen Elementen, starken Melodien und modernem Touch bringen eine Scheibe auf den Tisch, die nicht nur Fans des härteren Genres erreichen dürfte. Dezent melancholische Melodieverläufe, weiche Vocals, tolle Spannungsbögen und dazu eine richtig wuchtige Produktion mit viel Platz für Details. So wirklich in eine Schublade lassen sich Narcissus nicht stecken. Mal ist das Material metallischer ausgelegt, mal düster und neben der kraftvollen Grundstruktur ein bisschen wehmütig, mal treten mehr die typischen Hardcore-Elemente in den Vordergrund. Eine sehr intelligente und einnehmende Scheibe, die man sich auf alle Fälle anhören sollte. Vergleichbare Bands fallen einem kaum ein, eher könnte man einzelne Fragmente nehmen, die sich bei Narcissus ebenso finden: Offene Vocallines gepaart mit Steigerung (à la Threshold zu Damian Wilson-Zeiten), klare Gitarren-Melodien statt ständigem Riffing, die einen kleinen Touch Nightingale an den Tag legen – alles in allem absolute Klasse.
Eva-Maria Übelhack
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