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CD-Review Naomi Pappelallee   CD-Review ::: Naomi - Pappelallee

Review Naomi - Pappelallee  
Review

Naomi
Pappelallee
Mole Listening Pearls / Edel
erschienen im Februar 2004
Elektro-Pop
 
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"Das Überraschende macht Glück" heißt es in Schillers "Don Carlos". Wenn dem nicht sonderlich zitiergewandten Rezensenten derartiges in den Sinn kommt, muss Besonderes vorliegen.

Das Elektropop-Duo Naomi aus Berlin hat auf seinem zweiten Album "Pappelallee" scheinbar Unvereinbares zusammengefügt und dabei Erhabenes erschaffen. Akustische Gitarren treffen auf sphärische Keyboards ("Astonsilicon"), Melodica- und Vibraphonklänge auf entspannte Beats ("The Book"), jazziges Schlagzeugspiel, düstere Electronics und flächige Synthies verbreiten eine schaurige Atmosphäre und schließlich schiebt jemand King Kong auf die Tanzfläche ("King Kong Is Not Dead").

Wer die Namen Nicolas Godin und Jean-Benoit Dunckel richtig zuordnen kann, sollte sich ab sofort auch merken, dass Bern Lechler und Nico Tobiad hinter Naomi stecken. Denn ihr eine Stunde währender Ohrwurm "Pappelallee" ist eine der glücklich machenden Überraschungen des bisherigen Jahres.
 
Christof Herrmann
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> Everyone Loves You


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