 |


|
Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
|
| Berlin |
 |
  37.9% |
 |
| eine andere |
 |
  20.7% |
 |
| Hamburg |
 |
  17.2% |
 |
| Köln |
 |
  17.2% |
 |
| München |
 |
  6.9% |
 |
|
|
|
|
|
 |
| |
 |
CD-Review ::: Naked Lunch - Songs For The Exhausted |
 |
Die Österreicher zählen sicher zu den Bands, die den Rock-Zirkus in all seinen Extremen kennen gelernt haben. Da schwebte man ganz oben, in New York für Showcases, in Sao Paolo, um Equipment zu zertrümmern, in London, um zu leben und verknackt zu werden, und schließlich wieder in Klagenfurt, nachdem die nächste Platte nicht so eingeschlagen war, wie gewünscht.
Das ist mittlerweile einige Jahre her und die Gitarrenbretter wurden in den Schrank gestellt. Die letzte Platte "Love Junkies", die den Richtungswechsel in eine poppigere, weniger ungestüme aber nicht weniger intensive Klangwelt bereits anzeigte, liegt ihrerseits fünf Jahre zurück. Es gilt, sich darüber zu freuen, dass das Quartett nicht aufgibt und es immer wieder Labels gibt, die den etwas anders gestrickten Künstler wohlverdiente Chancen einräumen.
"Songs For The Exhausted" verspricht im Titel nicht zu wenig. Die Lieder erzählen von den Aufs und Abs der letzten Jahre, vermitteln viel Erlebtes, gute wie weniger gute Erfahrungen. Musikalisch bewegen sie sich dabei gerne in grazil-schroffen Gefilden, in einer Welt aus Melancholie und schrägen Tönen, in einer Welt aus spartanischem Bombast. Die Songs explodieren nie wirklich, sie reizen, wollen lauter werden, wollen raus. Etwas hält sie zurück, etwas, was sie umso reizvoller macht. Eine wunderbare Platte, um sich darin zu verlieren.
Ulf Kneiding
> Alle Beiträge von Ulf Kneiding
Weitere CDs von Naked Lunch:
> Superstardom
 |
Naked Lunch bei ebay |
 |
|
|
|
 |





|
 |