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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Naglfar - Harvest |
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Böse, düster und episch - so lautet meist die Zielvorgabe für Black-Metal-Bands. Böse, episch und düster kommt auch "Harvest" daher. Dennoch unterscheiden sich Naglfar auf ihrem aktuellen Output positiv von den meisten BM-Kollegen, indem sie den genannten Eigenschaften eine Portion Melodik und sogar Rockigkeit beimengen.
Alle neun Songs von "Harvest" überzeugen in kompositorischer Hinsicht. In rund 45 Minuten decken Naglfar das gesamte Genre-Spektrum von rasend schnell bis düster-bedrohlich ab. Rund machen die Chose clevere Tempiwechsel, fette Mosh-Parts und dezente Keyboards. Die Schweden greifen nicht nur auf die richtigen Zutaten zurück, sie dosieren sie vor allem gekonnt. Am Ende kommen dabei dann sogar kleine bis mittlere BM-Hits wie "Into The Black", "The Darkest Road" oder "Harvest" heraus.
Fazit: Eine facettenreiches Black-Metal-Album, das kaum Wünsche offen lässt und das Genre um eine rockig-brutale Nuance bereichert.
Joachim Brysch
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