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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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  37.9% |
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CD-Review ::: Nag Nag Nag - Nag Nag Nag |
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New Wave is back! Keine neue Erkenntniss, als vielmehr ein erschreckendes Moment, dass man - bisher immer der Meinung, dem ganzen Hype entkommen zu können - mit einem Mal mitten drin zu stecken scheint. Auf der nach einem Song von Cabaret Voltaire aus dem Jahre 1978 "Nag Nag Nag" benannten Doppel-CD-Compilation kehren nicht nur (auf CD 2) alte Helden des aufgehenden Elektronik-/Punk-/Pop-Himmels wie Fad Gadget, Adam & The Ants, Devo, Deutsch Amerikanische Freundschaft, Bauhaus und eben Cabaret Voltaire zurück an die Oberfläche, sondern Electronica-Acts und Electropunks wie Chicks On Speed, Electronicat, T.Raumschmiere oder Superpitcher (CD 1) huldigen auf ihre Weise ihren Vorbildern. Auch wenn nicht viele der heutigen Acts warscheinlich wirklich die alten Klänge als ihre Inspiration nennen würden, so ist die Verwandtschaft zu ihnen schon allein in der Attitüde vorhanden. Den Ursprung hat diese Kompilation schon 2001 im tiefen Soho. Johnny Slut, Fil OK und JOJO De Freq sind enttäuscht vom nicht vorhandenen sein von Clubs, in denen sich der neue, am New Wave der aufkeimenden Achtziger orientierende Sound in die Ohren schraubt und gründen somit einen solchen. Dass sie damit in London einen derart großen Erfolg haben würden, haben sie sicherlich nicht geahnt und dennoch haben sie nicht den Schwanz eingezogen, sondern den "Nag Nag Nag-Club" kultiviert.
Carsten Bäumer
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