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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Motörhead - Hammered |
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Den Rock'n'Roll neu erfinden!?
Das tun Motörhead mit "Hammered" wirklich nicht. Aber mal ehrlich, würden uns Motörhead denn noch gefallen, wenn sie nach Nu Metal a la Linkin' Park klingen würden und in Adidas Trainingsanzügen auf die Bühne kämen? Mir jedenfalls nicht! Also seien wir doch alle froh, dass uns der dreckig rotzige Sound und das typische Rocker-Image von Lemmy & Co. erhalten bleibt und damit ein echtes Original.
Aber wie klingt denn nun das neue Album? Die elf Songs gehen schnell vorüber, langweilig wird einem bei dem Album nicht. Der Opener "Walk A Crooked Mile" überrascht mit ungewöhnlich komplexen Gesangstrukturen im Refrain. Richtig lange, gesungene Töne gibt Lemmy zum Besten. Das klingt geil! Die zehnte Nummer "Red Raw" kommt mit einem kräftigen Double-Bass-Gewitter aus den Boxen und ist die kraftvollste Nummer des Albums.
Es ist schwierig, bei diesem Album viele Auffälligkeiten oder Besonderheiten zu nennen. Die Songs sind alle ungefähr auf dem selben Level. Alles Up-tempo-Nummern, und nur stellenweise wird der Beat in half-time gewechselt.
Wer ein "modernes" und zukunftsweisendes Album haben möchte, sollte die Finger von "Hammered" lassen. Aber alle Fans echter Rockmusik sollten sich zu Hause den neuen alten Motörhead-Sound zwischen die Ohren hämmern lassen!
Florian van de Wauw
> Alle Beiträge von Florian van de Wauw
Weitere CDs von Motörhead:
> Inferno (30th Aniversary Edition) > Overnight Sensation > Everything Louder Than Everyone Else > We Are Motörhead > Aces - The Best Of Motörhead > Sacrifice
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