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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Motörhead - Aces - The Best Of Motörhead |
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Klar, eine Best Of Motörhead war lange, lange überfällig. Daß die 20 Tracks aber vom Re-Releasing-Spezialisten Edel Contraire kommen, überrascht, sind doch die letzten Alben auf CBH/SPV erschienen. Genau hier liegt auch die Krux verborgen, denn "Aces" ist zwar eine Best Of, aber eine ohne die Unterstützung dieser drei letzten Alben. Der Silberling scheint damit zwar bestens geeignet Nachholer, mit der Ungnade der späten Geburt belastet, grob ins Bild zu setzen, bietet aber keinen vollständigen Überblick über Mr. Ian Kilmister's Schaffen. Klar auch wieder, daß man das eigentlich gar nicht leisten konnte. Lemmy ist einfach zu produktiv gewesen und hat seit '75 nahezu 20 Alben auf den immer auf Nachschlag hungrigen Markt geschmissen.
In Erinnerung bleiben da mehr als die 70 Minuten der Compilation und seine Ausflüge mit anderen Bands und Musikern sind hier, wieder aus Platzgründen, nur durch den Rock'n'Roll-Klassiker "Please Don't Touch" mit Girlschool dokumentiert.
Nichtsdestotrotz "Aces" eröffnet, logisch, mit "Ace Of Spades", bringt das unvergessene "Overkill" und das Thin Lizzy Listen-Alike "America", zeigt Lemmy als "Speedfreak", in "Sex And Outrage" oder "Dirty Love" und bringt als kleine Zugabe noch "Motörhead" live.
Obwohl nur ein kleiner Ausschnitt ist diese Best Of damit unverzichtbar für Fans - früher gab's ja nur das sperrige und heute so seltene Vinyl - und natürlich gute Parties - man muß halt nicht solange suchen.
Dirk Jessewitsch
> Alle Beiträge von Dirk Jessewitsch
Weitere CDs von Motörhead:
> Inferno (30th Aniversary Edition) > Hammered > Overnight Sensation > Everything Louder Than Everyone Else > We Are Motörhead > Sacrifice
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