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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Morbid Angel - Formulas Fatal To The Flesh |
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Kommt nach dem Punk-Revival und dem aktuellen True Metal-Revival jetzt die zweite Death Metal-Hoch-Zeit? Neue Platten von Bands wie Dismember, Vader, Benediction und jetzt auch Morbid Angel scheinen darauf hinzudeuten. Wenn's mit dieser Scheibe nicht gelingt, kann ich's mir auch nicht erklären!
Nachdem hoffentlich aller faschistischer Müll abgeworfen wurde, kann man sich endlich wieder der Musik einer der besten Bands, rein subjektiv betrachtet sogar der besten Band, des Genres widmen. Und die Musik hat's in sich! War Trey Azagtoth, unverständlicher Weise, mit der letzten Platte und Dave Vincents gesanglicher Leistung unzufrieden, scheint er hier den Befreiungsschlag gewagt und den Dampfhammer ausgepackt zu haben.
Lange haben Morbid Angel nicht mehr so drauflos geprügelt! Trotzdem klingt alles ungleich differenzierter als bei so manch anderer Todesblei-Band und Trey gelingt es immer noch den Hörer mit fast avangardistischen Riffs zu beeindrucken. Auch Neuzugang Steve Tucker (Ex-Ceremony) fügt sich nahtlos ins Gesamtbild ein. Natürlich hält er sich gesangstechnisch an seinen Vorgänger Dave Vincent, intoniert die Stücke ähnlich wie dieser und ist dabei auf keinen Fall schlechter.
"Formulas..." ist nicht nur das zu erwartende gute Morbid Angel-Album geworden, sonder ein absolutes Metal-Highlight.
Thorsten Wilms
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