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CD-Review Monkey Party Volume Dry   CD-Review ::: Monkey Party - Volume Dry

Review Monkey Party - Volume Dry  
Review

Monkey Party
Volume Dry
Eigenvertrieb Manufaktur, Bremkamp16, 42329 W-tal

Funky Jazz
 
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Mit "Volume Dry" legt Mickey Neher bereits das zweite Album der eigenen Band vor. Nannten sich die vier beim Debüt noch href="mickeysm.html">Mickey"s Monkey Party steht der neue, verkürzte Name nicht nur für das gewachsene Verhältnis der Musiker zueinander, sondern zeigt die Monkey Party auch musikalisch renoviert und gereift. Immer noch nahe am Jazz belegen die neun Kompositionen tanzbaren Groove und Ohrwurmqualitäten von internationalem Standard, die der Hand eines Dr.John oder Ray Charles entstammen könnten. Und so läßt hier und da auch Bobby Byrd grüßen, denn zum Swing und Rhythm"n"Blues des Vorgängers "Welcome" gesellen sich Soul, eine gehörige Portion Funk aber auch nachdenkliche Momente. In bewährter Formation beweist das Quartett um den singenden Schlagzeuger Neher wieder außergewöhnliche Spielfreude, meisterliches Handwerk aber auch diese seltene Leichtigkeit, die Melodie, komplexe Kompositionen, reichliche Zitate und gezügelte Solopassagen zu gut gelaunter Unterhaltung verbinden. Wieder bei Tim Buktus Manufaktur produziert ist das ein Miteinander von vier Musikern, die ihre herausragenden Fähigkeiten immer in den Dienst der Sache stellen und Understatement und musikalischen Witz höher bewerten als ichbezogene Selbstdarstellung. Mit Carlos Boes am Saxophon, Christian Brockmeier an den Tasteninstrumenten und Kai Struwe am Baß ist hier eine Produktion entstanden, die zeigt, auf welch hohem Niveau sich diese Gruppe aus der Umgebung Wuppertals auch live bewegt. Seltsam nur, daß auch mit der zweiten CD keine der großen Plattenfirmen oder Vertriebe gewonnen werden konnte. Denn genau wie das Debütalbum ist auch "Volume Dry" wieder ausschließlich über die Manufaktur oder bei den Konzerten der vier zu beziehen.
 
Dirk Jessewitsch
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