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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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| Berlin |
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  37.9% |
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| eine andere |
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  20.7% |
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| Hamburg |
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  17.2% |
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| Köln |
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  17.2% |
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| München |
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  6.9% |
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CD-Review ::: Miss Marple - Fades |
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Schon gewagt, sich nach der schrullig-sympathischen englischen Hobbydetektivin zu benennen, aber auch mäßig clever. Denn Rückschlüsse auf die Musik sind unmöglich. Im Falle der deutschen Band Miss Marple steht diese zudem im krassen Gegensatz zu dem, was der alten Lady wohl gefallen hätte. Das Trio zockt alternativen Metal, irgendwo zwischen Helmet, System Of A Down und Nickelback. Dabei erreichen die 48 Minuten von "Fades" allerdings weder die Intensität Ersterer, noch die Schrägheit Zweiterer bzw. das kommerzielle Potenzial der Drittgenannten.
Wirklich schlecht ist das, was die Herren hier abliefern, nicht, zumal die Produktion ganz ordentlich drückt und die Band - bis auf das balledeske, mit Streichern unterlegte "Finale" ordentlich Tempo vorlegt. Allerdings fehlt es den 13 Songs mehrheitlich nicht nur an der eigenen Note, sondern auch an dem gewissen Etwas, um Langzeitwirkung zu erzielen. Ferner dürfte der englischsprachige, etwas monotone Gesang mit hartem deutschen Akzent nicht jedermanns Sache sein.
Fazit: Eine durchwachsene Angelegenheit. Fans der genannten Bands können ein Ohr riskieren, alle anderen sollten bei Miss Marple lieber auch weiterhin an eine schrullig-sympathische Hobbydetektivin aus England und Sonntagnachmittage auf der Fernseh-Couch denken...
Joachim Brysch
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