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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Misfits - Famous Monsters |
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Lange erwartete und jetzt endlich da. Das neuste Werk der Horror-Punk Truppe, die Ende der Siebziger und Anfang der Achtziger Punk-Geschichte schrieb, und sich 1997 mit "American Psycho" erfolgreich zurückmeldete.
Nun ist es immer schwer Kult objektiv zu bewerten, bei den Misfits kommen allerdings keine Fragen nach der Qualität auf, denn die stimmt einfach. "Famous Monsters" ist das Album, auf das die Fangemeinde gewartet hat. Keinen Deut schlechter als der Vorgänger reihen sich Hits aneinander, die Klassikern wie "Die, Die My Darling" oder "Where Eagles Dare" in nichts nachstehen. Highlights rauszufiltern stellt sich als schwere Aufgabe dar, denn bis auf einen Ausfall ("Scarecrow Man") halten die vier den hohen Standard mit Leichtigkeit. Trotzdem kann man mit Gewißheit sagen, daß gerade Songs wie "Scream!" oder "Lost In Space" auch noch in fünf Jahren zum Live-Set der Band gehören werden. Sänger Michale Graves wird natürlich wieder besonders der Kritik ausgesetzt sein, da es schwer ist Glenn Danzig das Wasser zu reichen, er erledigt seine Aufgabe jedoch mit Bravour und kämpft wenigstens stimmlich in der selben Gewichtsklasse wie die Herren Danzig, Steele oder Presley. Ein Mitgröhl-Refrain jagt den nächsten und die Gitarren braten wie eh und je. Rühmliche Ausnahme des Akkorde-Gewitters: die 50's-mäßige Ballade "Saturday Night". Schmalz pur und schlichtweg genial. Genau wie der Rest von "Famous Monsters".
Der absolute Pflichtkauf für Punks und Metaller gleichermaßen.
Thorsten Wilms
> Alle Beiträge von Thorsten Wilms
Weitere CDs von Misfits:
> Project 1950 > Cuts From The Crypt > Cuts From The Crypt (2)
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