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Die Pop-Hauptstadt Deutschlands ist...
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CD-Review ::: Ministry - Cover Up |
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Al Jourgensen gilt als einer der schrägsten Vögel der Metal-/Industrial-Szene. Entsprechend gespannt durfte man sein, was er zusammen mit diversen Kumpels (u.a. Burton C. Bell, Josh Bradford und Sin Quirin/Revolting Cocks, Tommy Victor, Paul Raven, Tony Campos und Wayne Static/Static X) aus elf Gassenhauern der Rock- und Bluesgeschichte machen würde.
Das Ergebnis? Durchwachsen bis gut. Der Einstieg fällt mit "Under My Thumb" (Rolling Stones) überraschend bieder aus, mit "Radar Love" (Golden Earring) nimmt "Cover Up" jedoch Fahrt auf und spätestens bei "Roadhouse Blues" (The Doors) und "Supernaut" (Black Sabbath) sind Ministry in ihrem mechanischen Beat-Element. Die Cover-Orgie gipfelt in einer herrlich kaputten, rund siebenminütigen Version von "What A Wonderful World" (Louis Armstrong). An diesem Song hatten die Herrschaften so viel Spaß, dass er noch mal als hidden track in einer vermeintlichen Live-Fassung auftaucht (streckt die Spielzeit von 52 auf 65 Minuten).
Vollständigkeitshalber sei erwähnt, dass auch T-Rex, Deep Purple, Ram Jam, Mountain, ZZ Top und Bob Dylan (!) zu Ehren kommen. Am Ende also doch ein schräges Coveralbum, dass wohl vor allem für den ein oder anderen Party-Einsatz taugt.
Joachim Brysch
> Alle Beiträge von Joachim Brysch
Weitere CDs von Ministry:
> Animositisomina (Dual Disc) > Filth Pig
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